Kaelble
Z 6 R3A
Nachdem in den dreißiger Jahren die von der Deutschen Reichsbahnzu
befördernden Lasten immer schwerer wurden, beschloss man
im Jahre 1936 speziell für den Transport von besondern schweren
Gütern auf der Straße die Entwicklung einer besonders
starken Zugmaschine in Auftrag zu geben.
Um
eine möglichst gleichmäßige Gewichtsverteilung
und so auch eine erhöhte Zugleistung zu erreichen, endschied
man in der Kontruktionsabteilung von Kaelble, der Deutschen Reichsbahn
ein neuartiges Frontlenkerfahrzeug mit Mittelmotor vorzuschlagen.
Neben
einen Antrieb auf alle drei Achsen ( 3A ) verfügte, die aufgrund
der gewltigen Leistungdaten auch "Junbo" genannte Zugmaschine,
auch über zwei lenkbare Achsen um ein Höchstmaß
an Handlichkeit zu erreichen. Der eigens für die Kaelble
Z 6 Z3A entwickelte G 150 S - Motor schöpfte aus seinen 23,3
Ltern Hubraum eine für damalige Zeiten schier unglaubliche
Leistung von 180 PS. Zuglasten von bis zu 100 Tonnen konnten so
von der Reichsbahn in prestigeträchtigen Auftritten bewältigt
werden.
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