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des wirtschaftlichen Aufschwungs zu Beginn der dreißiger
Jahre wuchs die Mobilität der Bevölkerung in Deutschland
in einem Maße wie man sie bisher nicht kannte. Besonders
in den Einzugsgebieten mancher Großstädte konnten bald
die üblichen Omnibusse den steigenden Anforderungen nicht
mehr gerecht werden.
Aufgrund dieser Entwicklung stellte Daimler-Benz 1936 den 12m
langen O-10000 vor.
Diese erste Version des O-10000 wurde dann 1938 überarbeitet.
Die zweite Version unterschied sich äüßerlich
von der ersten durch die etwas kürzere Motorhaube und die
noch größeren Räder. Bei einer unveränderten
Leistung von 150 PS erreichte der
O-10000 ein Höchstgeschwindigkeit von65 Stundenkilometern.

Da diese schweren Dreiachsbusse durch ihr hohes Gewicht für
den Kriegseinsatz nicht geeignet waren, überlebte die Mehrzahl
der ursprünglich 244 für die Deutsche Reichspost hergestellten
Fahrzeuge den Zweiten Weltkrieg. Bis Mitte der fünfziger
Jahre bildeten diese markanten Langhauber vielerorts noch das
Rückrad der Personenbeförderung bei der Deutschen Bundespost.
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