Prototyp
V3
Im Jahr 1934 schloss der Reichsverband der Automobilindustrie
( RDA ) mit Ferdinand Porsche einen Vertrag über den Entwicklungsauftrag
des Fahrzeugs unter der Auflage der strickten Einhaltung des Zielpreises
von 1.000 Reichsmark.
Anfang
1936 wurde mit dem Bau des Prototypen V3 begonnen, der bereits
in seinen Gründzügen weitestgehend dem späteren
VW-Käfer entsprach. Auch der luftgekühlte Boxermotor,
die Einzelradaufhängung und die von Porsche entwicklete Drehstabfederung
des V3 entsprachen bereits den späteren Prototypen Typ30
und Typ60.
Im
Juni 1936 wurde das Fahrzeug bereits der Reichsführung vorstellt
und im Oktober 1936 wurde der erste von drei Prototypen an den
RDA übergeben. Der V3 wurde über die Dauer von zwei
Monaten vom RDA auf Herz und Nieren geprüft und erhielt viel
Lob und Anerkennung. Aus Furcht vor Industrie-Spionage wurden
alle Prototypen nach Beendigung der erfolgreichen Testfahrten
zerstört.
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