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Der
Steyr-Puch „Haflinger“, benannt nach der berühmten
gleichnamigen Gebirgs-Pferderasse, ist die Konsequenz von anregenden
Gesprächen bei einer Vorführung von Motorrädern
für das österreichische Bundesheer. Für die Konstruktion
war Erich Ledwinka verantwortlich, der Sohn des bedeutenden Autokonstrukteurs
und langjährigen Tatra-Chefkonstrukteurs Hans Ledwinka.
Der Haflinger
ist etwa 2,85 Meter lang, 1,35 Meter breit und wird von einem
hinten eingebauten, luftgekühlten Zweizylinder-Boxermotor
mit 643 cm³ Hubraum und 24 PS angetrieben. Es hat einen Zentralrohrrahmen
ähnlich dem der Tatra-LKWs und wiegt leer etwa 600 kg, hat
eine Nutzlast von etwa 500 kg sowie eine Anhängelast von
1.500 kg und lässt sich mit verschiedenen Aufbauten versehen.
Der Haflinger
erwies sich als überraschender Erfolg und wurde in unterschiedlichen
Varianten gefertigt. So gab es neben den Militärausführungen
für die Schweiz, Österreich, Schweden, Indonesien und
Australien auch im zivilen Sektor verschiedene Modelle.

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